Telefonterror eingedämmt, aber nicht vollständig beseitigt

Die Aufsichtsbehörde für Verbraucher und Märkte (ACM) hat bereits am Freitag angekündigt, dass sie die neuen Regeln strikt durchsetzen und gegebenenfalls auch Geldbußen gegen Unternehmen verhängen wird, die sich nicht an das neue Gesetz halten. Diese Regeln gelten nicht nur für kommerzielle Parteien, sondern auch für Wohltätigkeitsorganisationen und politische Parteien.

Das Register „Do not call me“ wird am 1. Juli abgeschafft. Es enthält jetzt Tausende von Telefonnummern, während sich in der Praxis herausstellte, dass diejenigen, die dort eingetragen waren, trotzdem angerufen wurden. Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes müssen die Verbraucher selbst die Erlaubnis erteilt haben, angerufen zu werden. Auch dürfen Telefonverkäufer nicht mehr mit einer anonymen Nummer anrufen.

Drei Jahre

Selbstständige oder andere Unternehmensformen wie eine offene Handelsgesellschaft oder eine Personengesellschaft dürfen nicht mehr allein aufgrund einer Telefonnummer aus dem Register der Handelskammer angerufen werden. Wenn Sie weiterhin unerwünschte Anrufe erhalten, sagen Sie einfach: „Ich möchte nicht mehr angerufen werden“. Das Unternehmen darf dann nicht mehr anrufen. Sollte dies dennoch geschehen, können Sie dies bei der Verbraucherschutzorganisation ACM melden.

Der Verbraucherverband, der ein völliges Verbot des Telefonmarketings bevorzugt, hatte zuvor die Erwartung geäußert, dass die Zahl der Telefonanrufe durch die neuen Vorschriften um etwa 20 % zurückgehen wird. Ganz los sind die Verbraucher davon aber noch nicht. Denn wer Kunde eines Unternehmens ist, kann noch immer telefonisch belästigt werden, selbst drei Jahre nachdem der Verbraucher nicht mehr Kunde ist.

Wer oft die Versicherung oder den Energieversorger wechselt, kann noch jahrelang angerufen werden. Der Verbraucherverband sprach sich daher dafür aus, diese drei Jahre auf ein Jahr zu verkürzen.

Die zuständige Staatssekretärin Mona Keijzer hat bereits angekündigt, dass, wenn diese Höchstlaufzeit nicht funktioniert, erneut geprüft werden kann, ob die Laufzeit verkürzt werden sollte.

Telefonterror auf dem iPhone: Wie iOS 13 vor Spam-Anrufen schützt. Vielleicht haben Sie schon bei der Eröffnungspräsentation der Worldwide Developers Conference in der vergangenen Woche bemerkt, dass das kommende iOS 13 Ihnen im Herbst ein paar mehr Möglichkeiten geben wird, Spammern den Garaus zu machen. Fans glauben gerne, dass Sie sich diese Funktion schon lange gewünscht haben.

Einige Fans können ihr Glück kaum fassen. Seit vielen Jahren beschweren sich Apple-Nutzer über ungeliebte Spam-Anrufe auf dem iPhone. Mit dem kommenden iOS 13 wird es einfacher, dieser Herr zu werden.

Spam-Anrufer laufen lassen

Wie gut, wenn die künstliche Intelligenz in Zukunft ein bisschen mitdenkt. In iOS 13 gibt es eine neue Einstellung, die deutlich besser gegen Spam-Anrufe helfen soll. Wenn du sie aktivierst, werden Telefonnummern, die Siri nicht explizit aus deinem Telefonbuch, aus deinen Nachrichten oder E-Mails kennt, gar nicht erst zugestellt.

Ungebetene Anrufer haben es schwerer

Sind wir ehrlich? Viele von uns gehen gar nicht erst ans Telefon, wenn Sie die Nummer, die auf dem Display angezeigt wird, nicht kennen. Und wenn er oder sie etwas will, dann soll er oder sie einfach eine Nachricht hinterlassen. Dieser Traum wird mit iOS 13 in Zukunft wahr.

So werden Sie in Zukunft nicht mehr durch ungebetene Anrufer gestört. Befindet sich eine Telefonnummer nicht in Ihren Kontakten, E-Mails oder Nachrichten, wird der Anrufer sofort auf die Mailbox weitergeleitet. Davon bekommen Sie höchstens im Nachhinein etwas mit. Nämlich dann, wenn das Betriebssystem Sie darüber informiert, dass XY angerufen und eine Nachricht hinterlassen hat (k).